(von Daniela Erger)
6.30 Uhr aufstehen, klares Zeichen die Studienfahrt hat begonnen! Fertig machen, Sachen packen und ab zum Frühstück. Es gibt frisches Obst, Müsli und Eier auf unterschiedliche Arten zubereitet, zu empfehlen ist das „Egg Special“.
7.15 Uhr ist Abfahrt, woraus allerdings 7.24 Uhr wird. So ganz klappt das mit der Pünktlichkeit noch nicht, aber es ist ja erst der zweite Tag, also bleibt noch Zeit zum Üben. Heute stehen die ersten zwei Firmenbesuche an bei Siemens und Imperial Logistics.
Bei Siemens angekommen werden wir freundlich begrüßt. Wir werden, nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens, in zwei Gruppen aufgeteilt und durch das Unternehmen geführt. Im Unternehmen herrscht ein sehr herzliches Miteinander. Nach einem Gruppenfoto verabschieden wir uns und machen uns auf den Weg zu unserem zweiten Firmenbesuch.
Angekommen bei Imperial Logistics gibt es erst mal kalte Getränke, Kaffe, Tee und Kekse. Auch hier wird uns, mit Hilfe von zwei Präsentationen, ein kleiner Einblick in das Unternehmen geboten. Die Mitarbeiter wollten uns scheinbar sehr gut und haben den Präsentationsraum in einen Eiskeller verwandelt. Nach den Präsentationen wurde uns dann auch dieses Unternehmen gezeigt. Auf der Agenda, die uns in einer der Präsentationen gezeigt wurde, stand unter anderem Lunch drauf, worauf wir uns alle sehr freuten. Wieder angekommen in der Eingangshalle, werden wir aufmerksam auf ein sehr interessantes Poster. Das Poster wirbt für Kondome und gibt sehr interessante Erklärungen, warum Mann ein Kondom benutzten soll. Die Erklärungen sind beispielsweise: ein Kondom soll benutzt werden, wenn man verheiratet ist und nicht treu sein kann. Oder wenn man mit Frauen schläft, die unter 18 Jahre sind etc.. Sehr interessante und überzeugende Argumente!
Wir fahren kurz zum administrativen Teil des Unternehmens. Dort angekommen freuen sich alle auf das Lunch, welches aus kleinen Sandwiches und kalten Variationen von Fleisch besteht. Auch hier wird der administrative Bereich erst durch eine Präsentation und später durch eine detaillierte Veranschaulichung der Arbeit selbst vorgestellt. Wir könnten schon fast da anfangen.
Auf dem Rückweg fahren wir mitten durch Johannesburg, wobei uns der Fahrer mittteilt, welche Ecken wir meiden sollten und wo wir hingehen können. Erstaunlich ist wie viele Golf1 wir hier zu sehen bekommen. Hier gibt es auch noch Golf1 vom Baujahr 2010 mit 12 km Laufleistung.
Natürlich darf auch in Johannesburg das „Zwischenbier“ nicht fehlen; so halten wir an und gehen in eine Kneipe. Ich glaube der Wirt hatte noch nie so viele „Weiße“ in seiner Kneipe. Auch die Stammgäste kommen beim Eintreten ins stoppen und schauen sich um, ob sie in der richtigen Kneipe gelandet sind.
Wieder im Guesthouse angekommen machen wir uns nach einer Verschnaufpause auf den Weg zum Abendessen. Wir landen in einem kleinen Lokal mit sehr leckerem Essen; es gab Burger, Pasta, Fisch etc. und jeder ist satt geworden. Nach dem Essen gehen wir nebenan in eine Cocktailbar.
So gegen 23.00Uhr verabschiedet sich ein kleiner Teil der Gruppe und geht in die vorgestern gefundene „Stammkneipe“. Irgendwann machen auch wir restlichen uns auf den Weg von der Cocktailbar Richtung Guesthouse. Dort angekommen setzte wir uns noch gemütlich in den Garten und lassen den Abend ausklingen.
Daniela Erger
