Donnerstag, 9. Februar 2012

13 - Ein kurzer Tag in Port Elisabeth

Mittwoch, der 8.2.2012
(von Marcell Berndt und Rainer Krings)

bei Volkswagen South Africa

...wieder einmal stand das frühe Aufstehen auf dem Programm - nur diesmal in Port Elizabeth. Das mäßige Frühstück half uns nur wenig und wir hatten keine Ahnung, was unser Bauch an diesem Tag noch auszuhalten hatte. Als erstes führte unser Weg zu Volkswagen South Africa, wo wir mit kalten Getränken empfangen wurden. Ausgerüstet mit Kopfhörern und Sicherheitsweste machten wir uns auf den weg zu verschieden Stationen.

Zuerst fanden wir uns in der Trainingshalle wieder, wo alle 4000 Mitarbeiter im Zweijahresrhythmus ihre Fähigkeiten unter beweis stellen müssen und aufzufrischen. Hierbei handelte es sich ums Schweißen, Umformen, Montage und Fehlersuche an Karosserien. Mit leicht knurrenden Magen ging es in die Produktion. Hier sahen wir eine recht fortschrittliche Automobilproduktion mit vollautomatischen und hochwertigen KUKA-Robotern. Jedoch wurde hier und dort vereinzelt noch manuell geschweißt und Hand angelegt.

Mit starken Hunger im Bauch und schmerzenden Füssen ging es weiter in die Montagehalle wo wir die Hochzeit eines VW Polo Cross feierten. Dies war auch zugleich der krönende Abschluss bei Volkswagen South Africa.

Im Anschluss ging es weiter zur Firma Rehau wo wir schon vom Werksleiter erwartet wurden. Dort erklärte man uns, dass Rehau ein Zulieferer von Volkswagen S.A. ist. Rehau produziert und lackiert für VW hauptsächlich Stoßfänger und Schweller. Keine einzelnen Teile, sondern ganze Systeme. Man führte uns durch die Produktion um uns die Arbeitsschritte näher zu bringen. Man kann mit reinem Gewissen sagen, dass dies das bisher am besten organisierteste Unternehmen ist, welches wir bisher in Südafrika besucht hatten.

Unsere Bäuche wurden immer lauter und lauter. Aber es ging dem Ende zu. Wir tauschten noch einige nützliche Informationen mit dem Werksleiter aus und verabschiedeten uns dann.

Mit Freude auf etwas nahrhaftes zu essen machten wir uns frohen Mutes zu den Taxen auf.

Leider mussten wir feststellen, dass diese nicht da waren, wohin wir sie bestellt hatten. Es wurde immer kritischer mit unserem Zeitplan, da wir unseren Bus nach Durban nicht verpassen durften. Nach geschlagenen 90 Minuten sahen wir einen Lichtblick in Form eines einzelnen Taxis, welches uns netterweise noch weitere Taxen bestellte.

Nachdem wir uns in Windeseile im Hotel umgezogen hatten, ging es direkt weiter zum Busbahnhof. Kurzfristig plünderten wir die kompletten Sandwichvorräte des naheliegenden Supermarktes um endlich unseren Hunger zu stillen. Nebenbei erfuhren wir, dass der Bus ohnehin eine halbe Stunde Verspätung hatte und wir noch in Ruhe essen konnten. Erschöpft von dem Tag vielen die meisten von uns in einen tiefen Schlaf und für einen von uns endete der Tag mit einem „Sprung“ in den Löwenkäfig. AAAAAAHHHHHHHHHHH...

Autoren: Marcel Berndt & Rainer Krings

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