(von Julia Gentsch und Muzaffer Gül)
Die Nacht im Bus hatte ein ganz besonderes Highlight. Als schon fast alle schliefen meinte ein Kommilitone besonders aufzufallen. Bis zu dem Zeitpunkt dachten alle, dass er ein ganzer Kerl wäre. Was passiert ist? Er hatte schlecht geträumt... der Arme.... und hat einen Urschrei im Bus ausgelöst. Daraufhin sind alle Passagiere hoch geschreckt, der Busfahrer hat das Licht angemacht und die Busbegleiterin, mit der Schreckensstimme, hat sogleich gefragt, was los sei. Nur einer hat nichts mitbekommen; der Student, der den Urschrei los gelassen hat. Er drehte sich genüsslich um und schlief weiter.
Seitdem wissen wir, dass sein Ego selbst bis in den Schlaf hinein reicht, da er immer im Mittelpunkt stehen muss.
Nachdem alle gemütlich wieder eingeschlummert waren, meinte die Busbegleiterin uns alle wieder aus unseren Träumen reißen zu müssen – machte das Licht an und schrie mit ihrer engelsgleichen Stimme: „Somebody has smoke in the toilette. This is so selfish.“ Und drohte allen an, sie aus dem Bus rauszuwerfen, sobald einer nochmals auf der Toilette rauchen würde. Trotz einiger Kontrollen nach dem Toilettenbesuch von einigen Kommilitonen, sind alle wohlbehütet im Bus geblieben. Die Studenten der RFH wissen halt, wie man sich zu benehmen hat.
Nun ja, im Gästehaus schließlich an gekommen, gab es erst mal Frühstück.
Als schließlich alle ihre Besucherausweise hatten ging es in einen Konferenzraum, wo die Sicherheitseinführung und Firmenvorstellung vollzogen worden ist. Den Sicherheitstest hat glücklicherweise jeder gleich auf Anhieb bestanden!
Generell war der ganze Besuch hervorragend organisiert. Für alle war bereits PSA (Persönliche Schutzausrüstung: Helm, Overall, Schutzbrille, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe, Fluchtfilter, H2S-Filter) herausgelegt worden, sodass dem Besuch der Produktionsanlagen nichts mehr im Wege stand. Wobei wir wirklich gelernt haben, wie anstrengend es ist, sich bei über 35°C in voller Montur in der Sonne aufzuhalten und so recht wollte keiner mit den Arbeitern tauschen.
Nach dem Rundgang durch die Raffinerie und ein kleine Close out Runde, ging es wieder zurück ins Hotel, wo wir unseren letzten gemeinsamen Abend mit einem Barbecue beendeten.
Muzaffer Gül
Julia Gentsch
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