Samstag den 11.02.2012
(von Jan Grelck und David Weisheit)

Nach einer langen und recht erholsamen Nacht in unserem Zellen ging es zum Frühstück, was den Namen nicht verdiente. Während dessen, von Stimmung sichtlich mit gerissen, ist Herr Lippold mit zwei Kompagnons auf Hoteljagd gegangen. Nachdem sie einen Abstecher in einem Cafe gemacht haben, konnten sie die gute Nachricht eines neuen Hotels verkünden. So schnell waren unsere Koffer noch nie gepackt und zur Abreise bereit. Nach kurzem Abstimmen haben wir uns wieder für den traditionellen Weg entschieden. Da wir gerade unser Gepäck dabei hatten, haben wir durch eine n Irrweg eine Sightseeingtour gemacht.
Somit haben wir schweiß gebadet das neue Hotel erreicht. Nun konnte der eigentliche Urlaub beginnen.


Der harte Teil der Gruppe hat sich zu Fuß auf den langen sonnigen heißen Weg zum Fischmarkt gemacht. Vorbei ging es, an den am Meer liegenden Botschaften und am Präsidentenpalast. Auffällig hierbei war, dass der gut ausgebaute Gehweg auf der Seite des Palastes nicht betreten werden durfte. Es durfte nur die Gegenseite benutzt werden, dies nennt man dann wohl Volksnä
he. Auf diesen Sachverhalt hat uns ein bettelnder Einheimischer, bei dem die schauspielerischen Leistungen zu wünschen übrig blieben, aufmerksam gemacht. Nach gefühlten zwei Kilometern und schweißtreibenden monotonen Diskussionen verabschiedete er sich jedoch lautlos.


Schließlich erreichten wir den Fischmarkt völlig verschwitzt und kaputt. Dort wurden wir bereits zum Zwischenbier und lokalen Fischspezialitäten von den Einheimischen erwartet. Wir waren bereits bei unserer Ankunft so beliebt, dass sich eine handvoll Kellner um uns gerissen haben. Während wir auf das Essen warteten (etwa 2 Stunden), wurde uns das hiesige Marktangebot zur Schau gestellt, aus welchen wir für unsere Lieben zu Hause sorgfältig ausgewählt haben.


Anschließend sind wir über den eigentlichen Fischmarkt gegangen. Dieses erstreckte sich über ein reichhaltiges Angebot von jeglichen Fischen und Meeresfrüchten aus der Region.

Passend zum herannahenden heftigen Gewitter mit Sturm hatten wir unseren Tagesausflug mit dem Taxi beendet, im Interesse der Mitbringsel natürlich. ;-)
Für die Rückfahrt wäre ein Amphibienfahrzeug wünschenswert gewesen, da sich die Straßen zu reißenden Bächen verwandelt haben. Zusätzlich haben herunterstürzende Baumkronen unsere Fahrt zum Hotel erschwert.


Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel ging es wiederum mit Taxen zum Restaurant „Costa de Sol“, welches mit Köstlichkeiten überraschte. Die Fahrt zum Restaurant war auch ein Abenteuer für sich, da die Schlaglöcher mit Straße gespickt waren, welche es nicht zu verlassen galt. Die Schlaglöcher hatten bereits die Qualität, um einen halben Autoreifen zu schlucken.
Ein Teil der Gruppe verabschiedete den Kopf der Gruppe + Begleiterin mit ein paar Zwischenbieren. Diese machen sich gerade auf dem Weg den Kilimandscharo zu bezwingen.
Jan Grelck
David Weisheit
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen