Sonntag, 5. Februar 2012

8 - Ende der ersten Arbeitswoche

Freitag, der 3.2.2012
(von Simone Stahr)

Besuch bei Capespan

Zum Abschluss der Arbeitswoche stand noch einmal volles Programm an und so ging es, nach einem guten Frühstück, um 8 Uhr zum Hafenbereich. Beim Unternehmen Capespan, einem Logistikunternehmen für Südfrüchte und Tierfutter, wurden wir nach einer kurzen Begrüßung über das Werksgelände geführt. Dazu zählte ein Abstecher in den Kühllagerbereich, wo die Ware bei -2,5°C (für aktuelle deutsche Verhältnisse warm, für uns mittlerweile saukalt) gelagert wird. Weiter ging es zum Lagerbereich für Tierfutter. U.a. Soja wird dabei nicht in Silos gelagert sondern frei in der Halle, was zu kuriosen Ereignissen führt.

So wurde uns berichtet, dass geplatzte Tauben gefunden werden, die sich an dem Futter überfressen und dann durch anschließende Wasseraufnahme aufquellen.

Da zu unserem nächsten Termin noch ein klein wenig Zeit blieb, gingen wir auf ein kaltes Getränk zur nahegelegenen Waterfront. Anschließend fuhren wir zu GKN Sinter Metals, die an diesem Standort vor allem Komponenten für Stoßdämpfer fertigen. Nach einer kurzen Präsentation wurde uns auch hier der Fertigungsbereich ausführlich gezeigt und gab einen Einblick in die Produktionsweise Südafrikas.


Danach ging es zurück zum Hotel, lange konnten wir uns dort jedoch nicht erfrischen, da noch ein drittes Treffen mit dem Geschäftsführer von Solarworld South Africa anstand, die den Aufbau von Solaranlagen in Südafrika und Umgebung betreuen. Weil es ein reiner Vertriebsstandort mit 8 Mitarbeitern ist, fand das Treffen in einem Restaurant bei kühlen Getränken statt. Dabei lernten wir nicht nur die Motivation Südafrikas für den Bau von Photovoltaikanlagen kennen, sondern zusätzlich viel über die Probleme und Tücken, die die Arbeit und das Leben in Südafrika mit sich bringen.

Damit war der offizielle Teil beendet, und einige von uns gönnten sich eine Erfrischung am Hotelpool. Im Übereifer ging dabei das von einem früheren Firmenbesuch erhaltene Geschenk (Minifussball) direkt einmal auf dem leicht beengten Gelände in Richtung Kapstadts Straßen verloren und war nicht wieder aufzufinden.

Zum Abendessen entschlossen wir uns, die zuvor vom Mitarbeiter Solarworlds erhaltenen Tipps direkt einmal zu probieren und entschieden uns für Rippchen. Scheinbar hatte er seinen Tipp jedoch schon länger nicht mehr selber aufgesucht, wir standen an einem offensichtlich schon länger verlassenen Laden. Somit wählten wir Variante 2 und aßen unter freiem Himmel Burger und Co.

Nach einem kurzen Abstecher in die Bars der Long Street suchten einige von uns noch die Hotelbar auf und genossen, mal wieder unter freiem Himmel und wunderbar angenehmen Temperaturen, Cocktails in verschiedenen Varianten und Mengen. Beim lockeren Zusammensitzen redete sich dann noch so mach einer um Kopf und Kragen, und die Überleitung ins freie Wochenende war perfekt.

Simone Stahr

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